Durch das Portal (Nuria Natal)

Eintrag vom 17. Tag im Monat des Donners

Ortschaft: unbekannt (irgendwo in Nuria Natal)

Am anderen Ende des Portals sind wir in einer Höhle (1) mit ca. 15 Meter Durchmesser gelandet. In der Höhle steht ein Obelisk. Er steht ruhig und pulsiert nicht. Offenbar können wir nicht mehr durch das Portal zurück. Uns fällt auf, dass es hier vollkommen still ist. Es ist trocken, die Höhle wirkt natürlich. Ein Gang führt aus der Höhle und verschmälert sich auf ca. 1-2 Meter Breite. Vorsichtig gehen wir den Gang entlang für ca. 15 Minuten!

Wir gelangen zu einer riesigen Höhle (2) mit ca. 200 Meter Durchmesser. Es ist auch hier dunkel und nur unsere Fackeln erhellen die nähere Umgebung. Der Boden ist sandig. Eine Inschrift beim Durchgang in die Höhle ist kaum lesbar. Es handelt sich um eine sehr frühe Form von Nuria Natal. Der Inhalt bleibt uns verborgen – die Nachricht wurde in einer Geheimschrift verfasst. Gleich neben dem Durchgang liegt ein Skelett in Rüstung. Die Schriftzeichen und Insignien deuten auf einen Gläubiger SETs hin. Vermutlich liegen die sterblichen Überreste seit Jahrhunderten hier.

Durch das Portal – Eine Skizze der Höhle

Aus dem Raum führen drei Ausgänge. Einer auf 9 Uhr, einer auf 1 Uhr und einer auf 4 Uhr. Wir können uns nicht orientieren und es ist stockdunkel. Wir entdecken Fußspuren die vermehrt vom Ausgang 9 Uhr zum Ausgang 1 Uhr führen.

In Raum (3) steht in Altar mit dem Abbild SETs. Es handelt sich um einen Opferaltar. Wir befinden uns in einem Tempel. Auch hier sind Inschriften und wir erkennen Hinweise auf Jahrenszahlen (ca. 300 Jahre alt). Takara entdeckt eine Geheimtür, Pip und Kraspik nehmen einen schmalen Tunnel und kriechen in einen Raum (3×3 Meter). Dort liegt eine einbalsamierte Leiche, mit Tontafel und Hinweisen auf SET. Ein Hohepriester liegt hier bestattet – sein Name lautet Pomokles. Wir nehmen ein paar der Schriftrollen mit. Sonst finden wir nichts interessantes. Wieder in Raum (3) angelangt, lesen wir die Schriftrollen. Wir finden Hinweise auf den SET-Pfad.

Als nächstes kundschaften wir Bereich (4) aus. Ein Gang führt uns nach knapp 20 Minuten zu einer Steintür mit Schachbrettmuster. Darauf befinden sich Hieroglyphen. Aron gibt die Buchstaben SET ein und die Tür dahinter öffnet sich mit einem lauten “klick”.

Ein endlos langer Gang und danach eine Wendeltreppe führt uns hinauf. Wir marschieren fast eine Stunde stockaufwärts und sind der Erschöpfung nah. Doch beschließen wir weiter zu gehen. Am Ende sehen wir Tageslicht. Es muss Mittagszeit sein. Die Sonne steht hoch am Himmel! Wir stehen auf einem Berg der sich hinter uns noch höher hinauf erstreckt. Wir blicken auf den Boden unter uns und den entfernten Horizont. Wir sind in einer Stein- und Sandwüste mit felsigem Gebirge. Leider finden wir aber keinen markanten Anhaltspunkt um uns zu orientieren. Aufgrund des Sonnenstandes können wir zumindest feststellen, dass wir in Richtung Süden blicken.

Vor uns befindet sich der tiefe Abgrund. Ein schmaler Pfad, nicht breiter als 1 Meter führt zu einem Turm (Obelisken) – von außen ist nur der glatte Stein sichtbar. Keine Fenster, keine Hinweise auf einen Zweck oder Ursprung des Gebäudes. Die Eingangstür zum Turm ist nicht versperrt.

Wir erkunden den schmucklosen Empfangsraum (6). Von oben sind Geräusche zu hören. Wir nehmen die Treppe nach oben. Pip schleicht vorsichtig voran.

In der zweiten Etage gelangen wir zum Heiligtum (7). Die Darstellung von Toten, welche um einen Opferstein tanzen wirkt verstörend auf uns. Treppen führen weiter nach oben.

In der dritten Etage landen wir in den Privatgemächern (8) des Turmbewohners. Hier ist der Ursprung der Geräusche rasch gefunden. Eine Frau liegt auf das Bett gefesselt. Ein Balkon führt aus dem Raum. Wir sprechen die Gefangene an und vermuten, dass es sich um die gesuchte Prinzessin handelt. Die Frau warnt uns sofort vor ihrem Peiniger – IFRIT – er soll sich bereits wieder am Weg zurück in die Gemächer befinden. Takara versucht die Prinzessin von den Lederriemen zu befreien. Als wir vom Balkon in die Weite blicken können wir in der Entfernung einen schwarzen Fleck erkennen – es wirkt als ob sich der Fleck nähert und größer wird.

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